Autohaus Werner Bröhan: Modernisierung in zwei Schritten
Im März 2025 startete die umfassende Modernisierung der Werkstatt und der Waschstraße im Autohaus Werner Bröhan in Jork. Das Ziel: die energetische Modernisierung des Gebäudes.
Unter anderem durch den Einbau von Lüftern, die so geplant sind, dass sie zukünftig auch mit einer Wärmepumpe harmonieren. Geschäftsführerin Catharina Bröhan und SEUSTA-Projektleiter Dennis Buck setzten bei diesem zukunftsorientierten Projekt konsequent auf Effizienz und Nachhaltigkeit. Das Vorhaben unterteilte sich in zwei große Planungsphasen: die Wasser- und die Wärmeversorgung. Hierfür erstellte SEUSTA im Vorfeld vollständige Berechnungen für Heizung und Trinkwassernetz. Die Monteure ersetzten die alten Wasserleitungen aus verzinktem Stahl sowie die stählernen Gasrohre vollständig durch langlebige, belastbare und hygienische Edelstahlrohre. Da die Anforderungen an Trinkwasserleitungen besonders hoch sind, ging das Team mit größter Sorgfalt vor.
Im Zuge der Sanierung installierte SEUSTA zudem einen neuen Hauswasseranschluss inklusive einer automatischen Hygienespülung. Da die Werkstatt an Wochenenden und Feiertagen stillsteht, verhindert diese Spülung effektiv, dass Wasser in den Leitungen stagnieren kann. Das minimiert das Risiko von Keimablagerungen auf ein Minimum. Zwei neue Ausgussbecken in der Halle erleichtern den Mitarbeitern zudem das schnelle Reinigen von Werkzeugen und Materialien. Während die Gasleitungssanierung geringere Anforderungen an das Material stellte, forderte die Planung der Wärmeversorgung das Team heraus: Die neuen Lufterhitzer laufen gegenwärtig noch über die alte Heizungsanlage, müssen langfristig aber mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur einer Wärmepumpe funktionieren.

Um das zu gewährleisten, legte SEUSTA die Lufterhitzer und Wärmetauscher entsprechend aus. Für den jetzigen Betrieb sind die Wärmetauscher daher bewusst überdimensioniert – für die spätere Nutzung jedoch genau richtig. Das ermöglicht dem Autohaus langfristig eine schnelle und kosteneffiziente Umrüstung. Die eigentliche Meisterleistung lag in der Koordination, denn der Betrieb im Autohaus und der Werkstatt lief parallel weiter. Um den Bauherrn so wenig wie möglich einzuschränken, teilte das Team die Arbeiten in zwei Abschnitte auf. Die Halle wurde aufgeteilt: Während in der einen Hälfte die Handwerker arbeiteten, lief auf der anderen Seite das Tagesgeschäft reibungslos weiter. Bei einem solchen Projekt war die enge Absprache zwischen den Gewerken entscheidend.
Das gelang außerordentlich gut und sicherte SEUSTA – neben dem technischen Ergebnis – ein sehr positives Feedback von Catharina Bröhan. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein zukunftsfähiges Heizungssystem, nachhaltige Rohrsysteme, ein verbessertes Raumklima und moderne, helle Arbeitsplätze für das Autohaus-Team. Dank langjähriger Erfahrung und hochqualifizierter Mitarbeiter waren die technischen Verfahren für SEUSTA reine Routine.

